Gemeinsam Schritte gehen – Der Weg zur ganz persönlichen Trauerrede
Ein klarer Ablauf, welche Schritte wir gemeinsam gehen, entlastet Sie in dieser schwierigen Zeit des Abschiednehmens. In den folgenden fünf Punkten habe ich daher für Sie die wesentlichen Informationen möglichst übersichtlich zusammengestellt. Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie weitere Fragen haben.
- Kontaktaufnahme: Sie setzen sich mit mir in Verbindung und schildern Ihre Wünsche. Gerne erhalten Sie bereits eine telefonische Erstberatung. Anschließend finden wir gemeinsam einen Termin für ein persönliches Treffen.
- Persönliches Treffen: Wir verabreden uns zu einem Gespräch – bei Ihnen, in der Wohnung des Verstorbenen, an einem für Sie stimmigen Ort, wie Sie möchten. Im persönlichen Gespräch erzählen Sie mir über den verstorbenen Menschen.
Dabei sprechen Sie offen über alles, was für Sie wichtig ist, um Ihren Lieblingsmenschen angemessen zu würdigen. Ob gemeinsame Erlebnisse mit dem Verstorbenen, seine individuellen Eigenschaften und Vorlieben, oder auch die ein oder andere kuriose Anekdote aus seinem Leben: Alles ist für mich wichtig, um den verstorbenen Menschen und sein Leben zu verstehen und ein Gefühl für sie, für ihn zu entwickeln. Dann entsteht bei mir ein inneres Bild. - Verfassen der Trauerrede: Nach unserem gemeinsamen Gespräch nehme ich mir nun Zeit, über das Gehörte nachzudenken und daraus eine ganz persönliche Trauerrede für Ihren Lieblingsmenschen zu verfassen. Dabei halte ich mir Ihre Schilderungen über den Menschen so lebendig und facettenreich wie möglich vor Augen, um ihn in seiner Individualität angemessen darzustellen und zu würdigen. Bei Bedarf nehme ich wieder Kontakt mit Ihnen auf.
- Trauerfeier: Ihr Lieblingsmensch steht im Mittelpunkt der Rede und wird von mir so dargestellt, dass für die Trauernden sein Dasein noch einmal erlebbar und spürbar wird. Die vorgetragene Rede soll den Hinterbliebenen dabei helfen, den begonnenen Trauerweg gestärkt weiterzugehen.
- Nachgespräch: Manchmal erweist sich ein Nachgespräch als sinnstiftend für An- und Zugehörige. Auf Wunsch bin ich für Sie da und nehme mir Zeit für ein Nachgespräch.

Lange saßen sie dort und hatten es schwer.
Aber sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.
Astrid Lindgren, Schriftstellerin, 1907-2002
